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Spieltherapie Fortbildung

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Fortbildungsmodul
Person-zentrierte Spieltherapie


Das Fortbildungsmodul Person-zentrierte Spieltherapie richtet sich an Personen, die diese spezielle Form der therapeutischen Arbeit mit Kindern kennen lernen und in ihre Berufspraxis integrieren wollen.

An vier Wochenenden werden zentrale Arbeitsprinzipien aus der ambulanten spieltherapeutischen Einzeltherapie und aus der Gruppentherapie mit Kindern erlebbar gemacht und praxisnah vermittelt.
Eine weiterführende Aufstockung der Fortbildung zur qualifizierten Ausbildung in Spieltherapie ist möglich.

Person-zentrierte Spieltherapie ist eine pädagogische und psychotherapeutische Arbeitsweise, in der die sich entwickelnde Person des Kindes im Mittelpunkt steht. In seinem Spiel zeigt es uns seine inneren Blockierungen, Kämpfe und Störungen genau so an wie seine Wünsche, Phantasien und Entwicklungsmöglichkeiten.

Im person-zentrierten Spiel und im Resonanz gebenden Mitspielen können wir das Kind durch ein Beziehungsangebot von

Wertschätzung,
Achtung
Einfühlung
und zwischenmenschlicher Offenheit

auf seinem Weg zur Selbstwerdung und zu einer konstruktiven Anpassung an seine Umwelt begleiten.


Die anregende Atmosphäre des Spielzimmers, der Aufforderungscharakter des Spielzeugs und die wohlwollende Beziehung zu einer erwachsenen Therapeutenperson bieten dem Kind in der Spieltherapie eine konzentrierte, konstruktive Entwicklungsumgebung in der es im Spiel zu seinen wirklichen Bedürfnissen und Gefühlen zurückfinden kann. Seelische Belastungen und traumatische Erfahrungen können im Spiel dargestellt, wiederholt und verarbeitet werden.

Im begleitenden Gespräch entstehen neue Einsichten und zeigen sich neue Perspektiven und Lösungen. Im Mittelpunkt des spieltherapeutischen Prozesses steht dabei nicht so sehr die Behandlung einer Erkrankung/Störung, sondern eher eine verständnisvolle biographische Begleitung und eine ressourcenorientierte Förderung individueller Fähigkeiten (Empowerment).

Zielsetzung
Zielsetzung dieses Fortbildungsmoduls ist eine Vertiefung der pädagogischen, beraterischen und therapeutischen Kompetenzen der TeilnehmerInnen im Medium des Spiels und im Medium des gestalterischen Ausdrucks. Kennenlernen der zentralen Orientierungen der person-zentrierten Spieltherapie in Theorie und Praxis und die Integration dieser speziellen Arbeitsweisen in die eigenen beruflichen Praxiszusammenhänge.

Inhalte
Das therapeutische Spiel: Person-zentriert Spielen und mitspielen
Die Kreativität der Kinder nutzen: Phantasie- und Märchenarbeit
Strukturierte Interventionen: Handpuppenspiel und Teile-Arbeit
Die systemische Perspektive: Die Eltern gewinnen und Bezugspersonen einbeziehen.

Teilnahmekriterien
Zur Teilnahme an diesem Fortbildungsmodul wird zugelassen, wer sich für spielerische Prozesse interessiert und die spieltherapeutische Arbeit in Theorie und Praxis und kennen lernen möchte, um sie in die eigene Berufstätigkeit zu integrieren. Einschlägige pädagogische oder therapeutische Erfahrungen sind erwünscht.

Abschluss/Anerkennung
Qualifizierte akt-Fortbildungsbescheinigung: Person-zentrierte Spieltherapie

Dauer
Die Fortbildung wird im Zeitraum eines Jahres an vier Wochenenden mit jeweils 25 Unterrichts- und Praxisstunden durchgeführt. Zur individuellen Vertiefung der Praxiserfahrungen dienen 30 Stunden zusätzliche kollegiale Kleingruppenarbeit.

Leitung des Fortbildungsmoduls
Prof. Dr. Norbert Groddeck

Dozent/innen


Termine/ Curriulum/ Kosten




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