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Kunsttherapie Ausbildung

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Klient-zentrierte Kunsttherapie


Allgemeines zum Beruf
Die Ausbildung zur/m KunsttherpeutIn erfolgt berufsbegleitend über einen Zeitraum von 4-5 Jahren. Sie ist zeitlich in eine Grund- und Aufbaustufe mit einer abschliessenden Zertifizierungsphase gegliedert. In der Grundstufe lernen die AusbildungskandidatInnen die Grundprinzipien kunsttherapeutischer Praxis am eigenen Leib kennen. In der Aufbaustufe erfolgt die Ausbildung zur KunsttherapeutIn unter Supervision und Anleitung des Instituts. In der Zertifizierungs- und Prüfungsphase legen die KandidatInnen der Prüfungskommisson des AKT-Instituts Dokumentationen von drei erfolgreich durchgeführten, ambulanten Kunsttherapien vor und verfassen eine wissenschaftlich Abschlussarbeit.

Mehr Informationen zum Berufsbild der KunsttherapeutIn finde Sie hier

Klient-zentrierte Kunsttherapie

Klient-zentrierte Kunsttherapie ist ein eindrucksvoller und sehr wirksamer Weg der Psychotherapie mit gestalterischen Mitteln. Die Fähigkeit, sich und sein eigenes seelisches Erleben konkret auszudrücken und zu gestalten, ist jeder Person möglich, die sich darauf einlassen kann und will.

Ebenso, wie sich im Traum seelisches Erleben bildhaft gestaltet und in seiner vielfältigen Bedeutung zeigt, so zeigt sich auch das Zentrum innerer Konfliktsituationen oft eindrucksvoll und prägnant in inneren Bildern.

Klient-zentrierte Kunsttherapie
zeigt
beinen eleganten und personzentrierten Weg zu diesem bildhaften Erleben
fördert die individuellen Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeiten der Person
blehrt intensives und ganzheitliches Erleben und Handeln (Fühlen, Spüren, Denken, Gestalten)

Die Künstlerin und Diplom-Pädagogin
Ariane von Gottberg-Groddeck und der Erziehungswissenschaftler und Kunstpädagoge Prof. Dr. Norbert Groddeck haben das Konzept der klient-zentrierten Kunsttherapie in Deutschland entwickelt und verbreitet. Seit 1989 leiten sie in ihrem Ausbildungsinstitut für Klient-zentrierte Kunsttherapie (AKT) die berufliche Ausbildung in Kunsttherapie und berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

In Deutschland ist die Klient-zentrierte Kunsttherapie eine relativ neue Entwicklung in der Bewegung der klient-zentrierten/person-zentrierten Psychotherapie. Sie geht, was die psychologischen und psychotherapeutischen Grundlagen anbetrifft, auf die konzeptionellen Arbeiten von CARL ROGERS zur klient-zentrierten Psychotherapie zurück und bezieht auch deren Weiterentwicklungen, vor allem die Arbeiten von EUGENE GENDLIN (Focusing-Konzept), mit ein.

Die Ausbildung in klient-zentrierter Kunsttherapie wendet sich an Personen aus der psycho-sozialen Versorgung, dem Gesundheitswesen, der Heilpädagogik, der bildenden Kunst sowie der Erwachsenenbildung. Sie setzt künstlerische und kunstpädagogische Eignung voraus und ist eine in verschiedenen Bundesländern anerkannte Weiterbildung im Sinne des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG). Sie ist auch bei der Agentur für Arbeit nach dem Arbeitnehmerförderungsgesetz (AFG) registriert.


Aus dem Inhalt der Ausbildung
Person-zentrierte Grundeinstellung in der kunsttherapeutischen Arbeit
Gestaltende Psychotherapie bzw. Psychotherapie mit gestalterischen Mitteln
Künstlerische Therapie und Kreativtherapie
Heilpädagogische, betreuende und übende Kunsttherapie
Die Theorie des Selbsterlebens und der Selbstexploration
Aufgaben des/der KunsttherapeutIn
Psychodynamik künstlerischer Epochen und Stile
Klinische und psychologische Interpretation von Kunstwerken
Die Bedeutung der Farbenlehre und der Farbendiagnostik
Experimentieren mit künstlerischen Mitteln
Maskenbau und Maskenspiel

Teilnahmekriterien
Die TeilnehmerInnen sollen eine einschlägige Berufsausbildung abgeschlossen haben und mit Beginn der Ausbildung etwa zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen. In der Regel wird mindestens ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium vorausgesetzt. Von dieser Regel sind auf schriftlichen Antrag hin begründete Ausnahmen möglich, so dass der Ausbildungsgang auch anderen Berufsgruppen (Ergotherapeutinnen, Erzieherinnen, Kunsthandwerk, Pflegeberufe) offen steht.

Über Ausnahmeregelungen entscheiden die jeweiligen KursleiterInnen zusammen mit der Zertifizierungskommission. Nähere Auskünfte dazu sind auf den Info-Abenden des Instituts erhältlich. Wir empfehlen interessierten Personen die vorausgehende Teilnahme an unseren Tagesseminaren und Mal- und Gestaltungsgruppen.


Abschluss/Anerkennung
Die Arbeitsgemeinschaft akt und das Institut für person-zentrierte Psychotherapie ist Mitglied im Deutschen Dachverband für Psychotherapie (DVP), der die Berufsinteressen aller PsychotherapeutInnen in Deutschland und Europa (EAP) vertritt. Die einzelnen Ausbildungen werden der Agentur für Arbeit nach § 34 Arbeitsförderungsgesetz (AFG) angemeldet. Sie werden ebenso von den Kultusministerien verschiedener Länder nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) anerkannt. Je nach den Voraussetzungen der KursteilnehmerInnen erteilen die örtlichen Gesundheitsämter eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde im Feld der Psychotherapie nach Aktenlage oder nach einer externen Prüfung. Es bestehen kollegiale Kooperationen zu verschiedenen Einrichtungen der humanistischen Bewegung im deutschsprachigen Raum (AGP, DAF, IHP, fzk, GwG), aber auch zu Einrichtungen in USA und anderen Ländern (CSP La Jolla, Focusing Institut Chicago).

AusbildungsleiterIn
Dipl.-Päd. Ariane von Gottberg-Groddeck
Prof. Dr. Norbert Groddeck

DozentInnen

Ausbildungsorte


Zum erfahrungsbezogenen Kennenlernen dieser Arbeit und unserer DozentInnen empfehlen wir die Teilnahme an einem unserer Tagesseminare.


Termine

Curriulum

Kosten





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