Curriculum Spielpädagogik

 

Akt-Curriculum 2016  - Person-zentrierte Spielpädagogik und Spieltherapie 
 

I. Allgemeiner Überblick 

 

Das Spiel

 
Das Spiel in seinen unterschiedlichen Formen ist für Kinder das zentrale Medium, in dem sich die Entwicklung ihrer Fähigkeiten auf unterschiedlichen Ebenen vollzieht. Entsprechend ihren Vorlieben, Bedürfnissen, Interessen und Talenten tauchen Kinder immer wieder in dieses Medium ein und genießen den Spannungs-, Übungs-, und Entspannungsbogen, der sich aus dem Vollzug einer Spielhandlung ergibt (Flow-Erleben). Das Kinderspiel hat damit anregende, herausfordernde und gleichzeitig auch entlastende Funktionen im „seelischen Haushalt“ des heranwachsenden Kindes. Besonders im Symbol- und Ausdrucksspiel zeigt das Kind einer interessierten und anteilnehmenden Mitwelt, wo es sich in seiner Entwicklung gerade befindet und welche Erlebnisse und Ereignisse seine Entwicklung möglicherweise gehemmt oder gestört haben. 
Im Kreativ- und im Phantasiespiel können Kinder in der imaginären Spielwelt  Entwicklungsverzögerungen nachholen und aufarbeiten. Weil Kinder ihr Erleben und ihre Situation oft nicht in Worten (aber im Spiel oder in Bildern) mitteilen können, ist das kindliche Phantasiespiel zu Recht als die Sprache des Kindes bezeichnet worden. Sowohl in pädagogischen wie in psychotherapeutischen Kontexten bildet das person-zentrierte Spiel eine tragfähige Brücke zwischen den Welten der Erwachsenen und den Kindern.  
 
Die Spielpädagogik - Empowerment und Selbstwirksamkeit

Eine person-zentrierte Spielpädagogik bietet dem Kind im Spielzimmer speziell solche Erfahrungsräume im Medium des Spiels an, in denen das Kind sich mit seinen Fähigkeiten und Empfindungen als einzigartige und unverwechselbare Individualität in der Begegnung und in Beziehung mit anderen (Kindern und Erwachsenen) erfahren kann. Die person-zentrierte Spielpädagogik ist biographisch orientiert und auf Persönlichkeitswachstum und auf die Entfaltung der Fähigkeiten des Kindes als einer „Person im Werden“ und als einer „Person in einer Gemeinschaft“ ausgerichtet. Im pädagogischen Kontext gilt es, die Ressourcen des Kindes zu entdecken und mit ihnen so zu arbeiten, dass eine positive Identität, ein gesunder Selbstwert und ein gestärktes Selbstvertrauen (wieder) entstehen können. 
 

Die Spieltherapie – korrigierende Beziehungs- und Lernerfahrungen 

In der person-zentrierten Spieltherapie erhalten Kinder, die in ihrem Aufwachsen besondere Belastungen erfahren haben und die es sich selbst und ihrer Umwelt deshalb besonders schwer machen, einen ganz eigenen Erfahrungs- und Beziehungsraum, in dem sie die bisher unverarbeiteten Erlebnisse ihres Lebens darstellen, „ausspielen“ und verarbeiten können. In einem besonderen Beziehungsangebot von Zuwendung, Einfühlung, Achtsamkeit und Wertschätzung können sich bisher ungestillte Bedürfnisse und fehlende Entwicklungsanreize zeigen und im kreativen Spiel durch das therapeutische Mitspielen der erwachsenen Therapeutenperson erfüllt werden. In einer authentischen Beziehungsresonanz ergeben sich für das Kind viele Möglichkeiten für korrigierende und neue (Lern-) Erfahrungen. 
 
Die Zielgruppe  

Das Weiterbildungsangebot ist für Personen konzipiert, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen im Medium des Spiels arbeiten. Dies sind in der Regel Personen aus den Arbeitsfeldern des Erziehungs- und Bildungswesens, der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens (z. B. Erzieher, Sozialpädagogen, Sonder- und Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Lehrer, Dipl.-Pädagogen, Dipl.Psychologen), die das Medium des pädagogisch-therapeutischen Spielens intensiver in ihrer pädagogischen und/oder therapeutischen Arbeit nutzen wollen.

 
Ziele und Inhalte  

Die Inhalte der akt-Weiterbildungsmaßnahmen, basieren auf dem von Carl R. Rogers entwickelten person-zentrierten Ansatz. Vorgestellt werden auch die Varianten dieses Konzeptes, die von Virginia Axline, Stefan Schmidtchen, Thomas Gordon und Eugene Gendlin entwickelt wurden. Im Verlauf der längerfristigen Weiterbildung werden darüber hinaus Ansätze der Stabilisierungs- und Veränderungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgestellt, die auf psychodramatische, gestalttherapeutische, systemische und lösungsorientierte Konzepte zurückgehen. Besonders in der Arbeit mit den Bezugspersonen kommen auch systemische und lösungsorientierte Beratungskonzepte zur Anwendung.
 
Methodische Orientierungen 

Während des Unterrichts im akt-Institut für Spielpädagogik/Spieltherapie wechseln praktische und theoretische, selbsterfahrerisch-eigentherapeutische und supervisorische Lernsequenzen in einem curricular geordneten Prozess ab. Die Seminarleitung wirbt für ein person-zentriertes Lern- und Beziehungsklima in der Lerngruppe. Die erste Zeit der Ausbildung (1,5 Jahre Spielpädagogik) ist selbsterfahrungsoffen, spielpraktisch und spielmethodisch orientiert. Der zweite große Ausbildungsabschnitt (1,5 Jahre Spieltherapie) wird durch die angeleitete spieltherapeutische Einzelarbeit im Spielzimmer, durch deren Video-Supervision und durch die Erarbeitung und Anwendung von diagnostischen und evaluativen Dokumentationsmaterialien bestimmt.
 
 
 
II. Das akt-Curriculum Person-zentrierte Spielpädagogik

 

Eingangsvoraussetzungen und Allgemeines 

Das akt-Curriculum Person-zentrierte Spielpädagogik umfasst zwei Module, die aufeinander aufbauen. Das erste Modul M1 ist eine Fortbildungsveranstaltung, das zweite Modul ist eine berufsbegleitende Weiterbildung mit Zertifikatsabschluss. An beiden Fortbildungsmodulen kann teilnehmen, wer mit Kindern und Jugendlichen beruflich arbeitet und an einer pädagogischtherapeutischen Fortbildung oder an einer gezielten Vertiefung seiner spieltherapeutischen Qualifikationen interessiert ist. Einschlägige pädagogische Berufsausbildung und/oder Studienabschluss (Fachschule/ Fachhochschule/Universität) sowie eine ausreichende berufliche Praxis mit Kindern und Jugendlichen wird vorausgesetzt. 


Das akt-Fortbildungsmodul M1: „Methoden der Person-zentrierten Spielpädagogik und Spieltherapie“ ist eine in sich abgeschlossene Fortbildungsveranstaltung, in der Handwerkszeuge und Methoden für eine person-zentrierte Arbeit im Spielzimmer vermittelt werden. 
Das Modul M 1 ist zugleich curricularer Bestandteil des akt-Weiterbildungsgangs „person-zentrierte Spieltherapie“ und kann dort angerechnet werden. Dieses Modul macht die Teilnehmer*innen auf einer breiten und gleichzeitig erfahrungsnahen Basis mit den Grundlagen und den Prinzipien der person-zentrierten Kommunikation, Beratung und Therapie im spielpädagogischen und spieltherapeutischen Kontext bekannt.
 

Allgemeine Zielsetzungen

  • Vertiefung der beraterischen und spieltherapeutischen Kompetenzen im Medium des Kinderspiels und des kreativen Ausdrucks. 
    Kennenlernen der zentralen Orientierungen der person-zentrierten Pädagogik und -Psychotherapie und ihrer Übergänge zur systemischen     Familienarbeit.
  • Integration spieltherapeutischer Arbeitsansätze (Märchenarbeit, Handpuppenspiel, Symbolspiel, Elternarbeit) in die eigenen beruflichen      Praxiszusammenhänge.
  • Elternberatung und die person-zentrierte Arbeit mit Bezugspersonen  • Kollegiale Beratung und Intervision
  • Geschichte und neuere Entwicklungen in der Spielpädagogik und in der Kinderspieltherapie 


 
Zeitliche Gliederung der akt Weiterbildung Person-zentrierte Spielpädagogik
Der Weiterbildungszeitraum erstreckt sich – vom ersten Kursabschnitt bis zum Ende des Zertifizierungsverfahrens - auf etwa 1,5 Jahre. Er umfasst insgesamt 160 Unterrichtsstunden.

Das akt-Curriculum Person-zentrierte Spielpädagogik gliedert sich in zwei Module (Modul 1 und Modul 2), die inhaltlich aufeinander aufbauen und die im Zeitraum von etwa 1,5 Jahren zu dem akt-Zertifikat in Person-zentrierter Spielpädagogik führen. 
Jedes Modul besteht aus vier Seminarveranstaltungen im Umfang von 20 Unterrichtsstunden. Sie beginnen in der Regel freitags ab 15:00 Uhr beginnen und enden sonntags um 13:00 Uhr. 
Der Weiterbildungsabschnitt Person-zentrierte Spielpädagogik umfasst 200 Stunden individuellen Arbeitsaufwand, zur Vor- und Nachbereitung der Seminare, für den Modulabschlussbericht und für die kollegiale Kleingruppenarbeit.
 
Das akt-Fortbildungsmodul M1: „Methoden der Person-zentrierten Spielpädagogik und   Spieltherapie“ 

  • ermittelt effektive Handwerkszeuge und Methoden für eine person-zentrierte pädagogische und therapeutische Arbeit im Spielzimmer. 
  • macht die Teilnehmer*innen auf einer breiten und gleichzeitig erfahrungsnahen Basis mit den Grundlagen und den Prinzipien der person-zentrierten Kommunikation, Beratung und Therapie im spieltherapeutischen Kontext bekannt.


 
Inhalte Modul 1:


Seminar 1:  Das therapeutische Spiel -   Person-zentriert spielen und mitspielen

  • Das Spiel als “Sprache“ des Kindes
  • Die non-direktive Spieltherapie (V. Axline)
  • Die Theorie und Praxis der person-zentrierten Spieltherapie heute
  • Mitspielen, Resonanz geben, Grenzen setzten, Anerkennung ausdrücken


Seminar 2: Handpuppenspiel und Teile-Arbeit 

  • Strukturierte Interventionen mit Jugendlichen
  • Das Ressourceninterview
  • Innere Konflikte mit Handpuppen externalisieren und bearbeiten
  • Handpuppen in der biographischen und familiären Aufstellungsarbeit

 
Seminar 3:  Die Kreativität der Kinder nutzen: Phantasie- und Märchenarbeit 

  • Arbeit mit besonderen Aufmerksamkeitszuständen
  • Flow-Erleben, Phantasiereisen und Entspannungsanweisungen
  • Märchenspiel und das person-zentrierte Spiel mit Märchen
  • Spieltherapie als Gruppentherapie 
     
    Seminar 4: Die systemische Perspektive


Die Eltern und Bezugspersonen für die Mitarbeit gewinnen 

  • Genogrammarbeit
  • Aufstellungen mit dem Familienbrett
  • Umweltressourcen nutzen  

 

Das akt-Weiterbildungsmodul M2: "Person-zentrierte kollegiale Beratung und Intervision. Spielpädagogik und die Beratung von Bezugspersonen“ - ist eine berufsbegleitende Weiterbildung die zu einem Zertifikatsabschluss führt. Diese baut auf den Inhalten des Fortbildungsmoduls M1 auf und vertieft diese um eine angeleitete Anwendung und haltungsorientierte Reflexion dieser Methoden im eigenen Berufsfeld der Teilnehmer*innen.  Das Modul 2 führt zu dem akt-Zertifikat in Person-zentrierter Spielpädagogik.
 
Inhalte Modul 2: 


Seminar 1: Kollegiale Praxisberatung und Intervision 

  • Prinzipien der person-zentrierten Beratung
  • Praxisübungen und kollegiale Fallbesprechung 
  • Vorbereitung von multiprofessionellen Fachgesprächen
  • Klärung von Überweisungskontexten

 

Seminar 2: Theorie des Kinderspiels und der Kinderspieltherapie  

  • Geschichte und Entwicklung kindertherapeutischer Konzepte
  • Grundströmungen der Psychotherapie
  • Zur Kooperation von Pädagogik und Psychotherapie
  • Aktuelle Debatten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen


Seminar 3: Selbsterfahrung, Familienrekonstruktion und Genogrammarbeit 

  • Familienrekonstruktion und Genogrammarbeit
  • Familientherapie und Aufstellungsarbeit in Gruppen
  • Familientraumata in und zwischen den Generationen
  • Die Bedeutung von Kontext und Geschichte

 
Seminar 4: Spielpädagogik - Abschlusssupervision 

  • Reflexion und Bilanz der Impulse aus den Intervisionsgruppen
  • Vorstellen der eigenen spielpädagogischen Praxis
  • Entwicklung eines eigenen spielpädagogischen Profils

Entwicklungsbericht und Perspektiven für die weitere Entwicklung als pädagogisch-therapeutische Fachkraft
 
Modulabschlussarbeit
Das Modul 2 endet mit einer Abschlussarbeit in der die Erfahrungen aus der Weiterbildung in Modul 1 und 2 , die Anwendung person-zentrierter Methoden in der eigenen Berufspraxis, sowie die eigene persönliche und professionelle Entwicklung dargestellt werden soll.  
 
Gliederung der Weiterbildung: Modularisierung und Arbeitsaufwand 
Die Weiterbildung ist in eine Fortbildungsmodul M1 (Spieltherapie-Methodenüberblick) und ein vertiefendes Weiterbildungsmodul M2 gegliedert. (Person-zentrierte, kollegiale Beratung und Intervision) Der erfolgreiche Besuch beider Module kann mit dem akt-Zertifikat in Person-zentrierter Spielpädagogik abgeschlossen werden. Ein qualifizierendes Modul beinhaltet zusätzlich zu den 80 Seminarstunden einen individuellen, zusätzlichen Arbeitsaufwand (Vorbereitung und Nachbereitung) für die Teilnehmer*innen, sowie im Modul 2, zusätzlichen Zeitaufwand für Peergruppentreffen.
 
 
Abschlüsse 
Am Ende des ersten Moduls M 1 erhalten die Teilnehmer*innen eine qualifizierende Teilnahmebescheinigung.

  • akt-Teilnahmebescheinigung: Fortbildung in Methoden der Person-zentrierten Spieltherapie 


Am Ende des zweiten Moduls 2 ein

 

  • akt-Weiterbildungszertifikat in person-zentrierter Spielpädagogik 


 
III. Kosten der Weiterbildung  und Geschäftsbedingungen
 
Weiterbildungsabschnitt Person-zentrierte Spielpädagogik      

  • Seminarkosten:                     
    Fortbildungsmodul M1 1.000,-- €  
    Anmeldegebühr     100,--€  
    Weiterbildungsmodul M2   1.000,--€  
    Anmeldegebühr     100,--€  
    Zertifizierung in Person-zentrierter Spielpädagogik     100,--€  
      2.300,--€  

  • Hinzu kommen nach Bedarf Kosten für Unterbringung und Verpflegung in einer Tagungsstätte!
    Die Anmeldegebühren von € 100,-- werden jeweils zur Modulanmeldung fällig.
  • Die Lehrgangsgebühren für das jeweilige Modul werden in 4 Teilbeträgen á 250,-- € jeweils 3 Wochen vor Seminarbeginn fällig. Kursgebühren können auch als monatliche Rate auf die Kursdauer von 36 Monaten aufgeteilt werden, so dass sich, je nach Zahlungsbeginn, ein Ratenbetrag von ca. € 125,-- ergibt.
     
     
    Die Vertragsbedingungen 
    Interessent*innen für die Fortbildung melden sich schriftlich mit ihren Unterlagen beim akt-Sekretariat an. Von Weiterbildungsinteressent*innen erbitten wir zusätzlich die Übersendung eines tabellarischen beruflichen Werdeganges, Kopien einschlägiger Zeugnisse und Zertifikate sowie ein Lichtbilds. Nach Durchsicht der Unterlagen erhalten die Interessent*innen eine vorläufige Platzreservierung in dem nächsten beginnenden Fortbildungsmodul oder Weiterbildungsabschnitt.
     
    Nach Eingang der Anmeldegebühr und der ersten Rate/Kursgebühr für den ersten Modulabschnitt ist die Teilnahme gesichert. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen von ihrer Anmeldung kostenfrei zurückzutreten. Darüber hinaus besteht für beide Vertragsparteien die Möglichkeit, bis 14 Tage nach Ende eines jeweiligen Modulabschnittes die Fortbildung oder auch die Weiterbildung ohne finanzielle Kosten zu unterbrechen oder zu kündigen.
     
     
    Anerkennung der Weiterbildungsmaßnahmen 
    Die einzelnen Weiterbildungen werden nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) in NRW und Rheinland-Pfalz angemeldet und können - in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich- gefördert werden. In NRW z.B. mit einem Bildungsscheck über 500,- €.
    Die Arbeitsgemeinschaft für klientenzentrierte Therapie und humanistische Pädagogik (akt-GmbH) war seit ihrer Gründung in 1989 bis 2013 aktiv mitarbeitendes Mitglied in verschiedenen Berufsfachverbänden, die sich für die Sicherung der Qualität psychotherapeutischer Versorgung auf nationaler und auf europäischer Ebene engagieren. Es bestehen auch heute noch kollegiale Kooperationen zu verschiedenen Einrichtungen der humanistischen Bewegung im deutschsprachigen Raum (AGP, DAF, IHP, fzk, GwG), aber auch zu Einrichtungen in USA und anderen Ländern (u. a. CSP La Jolla, Focusing Institut New York).
     
    IV. Akt- Dozentenliste Spielpädagogik

    Prof. Dr. Norbert Groddeck, Jahrg. 1946
    Diplom-Pädagoge, Supervisor (DGSv), Psychotherapie (HP)
    Ausbildung zum Fachlehrer für Kunsterziehung und Sport. Zweitstudium in Erziehungswissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Mitarbeit im Funkkolleg Beratung in der Erziehung. Kunsttherapeut (AKT und DFKGT). Gesprächstherapeut (GwG). Erlaubnis der Ausübung der Heilkunde in Psychotherapie (HP). Ausbilder in der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie Köln (1980-1992). Gründer der Arbeitsgemeinschaft für klientenzentrierte Therapie und humanistische Pädagogik (akt-Siegen). Supervisor (DGSv), Lehr- und Ausbildungstherapeut in der akt.
     
    Luc Laignel, Jahrg. 1955
    Ergotherapeut und Kunsttherapeut (DFKGT)
    In Paris geboren, Ergotherapeut und Keramiker, Kunsttherapeut (DFKGT) . Mitbegründer des psychosozialen Zentrums "Rosengarten", seit 1990 dort als Berater und Kunsttherapeut tätig. Clown- und Schauspielunterricht nach Lecoq und Grotowsky. Regie und Schauspiel für das Wiener MaskenMusik-Theater. Akt-Dozent für Maskenbau und Ausdruckspiel, seit 1998 unterwegs auf der Bühne des Stehgreiftheaters mit dem schrägen und skurrilen Charakter "Leon".
     
    Prof. Dr. Siegfried Mrochen, Jahrg. 1943
    Diplom-Pädagoge, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut, Dr. phil., Universitätsprofessor für Sozialpädagogik an der Universität Siegen
    Therapeutische Schwerpunkte: Kinderpsychotherapie, Familientherapie, Hypnotherapie. Supervisor (DGSV) auf der BSHG-Liste Berlin. Ausbilder für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (GwG), arbeitet u. a. in eigener Praxis als Kindertherapeut. Publikationen im Bereich der Hypno- und Kinderpsychotherapie. Akt-Dozent für imaginative Verfahren in der Psychotherapie
       
    Dr. Klaus Riedel, Jahrg. 1963
    Diplom-Sozialarbeiter, Kinder und Jugendpsychotherapeut
    Zusatzausbildungen in klient-zentrierter Gesprächsführung und Gestaltberatung (GwG). Seit 1990 in einer Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien mit dem Schwer-punkt Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexuelle Misshandlung. Mitglied im Bundes-vorstand der Kinderschutz-Zentren. Publikationen in den Bereichen sexuelle Misshandlung und pädagogische und therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2000 in eigener Praxis als Kinder- und Jugendpsychotherapeut tätig.
     
    Jochen Steinmetz, Jahrg. 1967
    Diplom-Sozialpädagoge, Individual-, Paar- und Familientherapeut IWF-München, Spielpädagoge akt, und Spieltherapeut akt. 
    Nach der Ausbildung zum Mechaniker Zivildienst in der Lebenshilfe. Danach Ausbildung zum Erzieher und mehrjährige Arbeit im Kinderhort und in einer Heilpädagogischen Tagesstätte in Bamberg. Weiterbildung zum Dipl.- Sozialpädagogen an der Fachhochschule Bamberg, begleitend dazu als Erziehungsbeistand für das Jugendamt tätig. Ab 2007 Weiterbildung zum Individual-, Paar- und Familientherapeuten am IFW München. Person-zentrierter Spieltherapeut (akt)