Konzeptionelle Grundlagen

Konzeptionelle Grundlagen

Der person-zentrierte Ansatz geht auf den amerikanischen Psychologen und Psychotherapieforscher Carl R. Rogers zurück und wurde später von verschiedenen MitarbeiterInnen  in USA und international ausdifferenziert und weiterentwickelt:

Thomas Gordon: Gruppenleitung, Familienerziehung, Managertraining.

Virginia Axline: Nicht-direktive Spieltherapie.

Eugene Gendlin: Erlebenstherapie/Focusing.

Frank Farrelly: Provokative Therapie.

Nathalie Rogers: Kreative Ausdruckstherapie.

Marschall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation.

Als Mitbegründer der Bewegung der Humanistischen Psychologie und der Humanistischen Pädagogik wurzelt der person-zentrierte Ansatz im amerikanischen Pragmatismus und in der deutschen Gestaltpsychologie. Deutliche Einflüsse haben auch der europäische Existentialismus und besonders die Begegnungsphilosophie von Martin Buber genommen. Dieser in sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen bewährte Ansatz hat Therapie- und Beratungskonzeptionen entwickelt, die den ganzen Menschen in seiner individuellen Besonderheit achten, seinen Fähigkeiten zur Selbstverwirklichung vertrauen und ihn in seinen sozialen Einbindungen fördern.

Zentrale Wertorientierungen sind:

 Orientierung an persönlichem Sinn und an einem authentischen Leben.

 Förderung und Achtung der Einzigartigkeit der Person, ihrer kreativen Fähigkeiten und Talente.

 Unterstützung des Strebens der Person nach individueller Entfaltung und Selbstverwirklichung

 Förderung von individueller und sozialer Verantwortlichkeit.

 Achtung unterschiedlicher Wertvorstellungen und Lebenskonzeptionen.

 Förderung der selbstregulativen und selbstheilenden Kräfte der Person.

 Vertrauen in die Kraft des authentischen Dialogs und der Begegnung.