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Focusing
Fortbildungsmodul:
„FocusingbegleiterIn“
Curriculum 2008
Eingangsvoraussetzungen
Zur Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme wird zugelassen, wer bereits eine mehrjährige Ausbildung in psycho-sozialen Beratungs- und/oder Therapie-Verfahren absolviert hat und über eine entsprechende Berufserfahrung verfügt oder wer eine Basisausbildung in Focusing absolviert hat.
Zielsetzung
Zielsetzung der Fortbildung ist es, durch das vertiefte Erlernen der Focusing-Methode die Fähigkeiten zur Begleitung von Focusing-Prozessen in der Selbsthilfe, in der Beratung sowie auch in der Psychotherapie professionell zu erweitern.
Durchführung
Die Qualifizierung zum/zur Focusing-BegleiterIn wird im Zeitraum eines Jahres in 4 Kursabschnitten à 25 Unterrichtsstunden durchgeführt. Hinzu kommen mind. 30 Stunden kollegiale Kleingruppen-Supervision und 20 Stunden partnerschaftliche Focusing-Arbeit.
Inhalte
Die Inhalte der vier Fortbildungsabschnitte sind:
1. Focusing in Entscheidungs- und Konfliktsituationen.
Kursinhalte:
Die körperliche Wahrnehmung bei Ambivalenz- und Konfliktsituationen.
Der felt-sense und die Arbeit mit Externalisierungsprozessen.
Gestaltung und Regulation des Beziehungsraums
Die achtsame Kommunikation mit Problem- “Teilen“.
2. Focusing in der Arbeit mit Träumen.
Kursinhalte:
Praktische Übungen zum Umgang mit visuellen Vorstellungen.
Methodische Konzepte zum Wiedereinstieg in das Traumerleben.
Die Selbstauslegung von Träumen mit Hilfe der körperlichen Resonanz.
Traumdeutung und Traumbedeutung
3. Focusing und Psychosomatik.
Kursinhalte:
Unterscheidung von körperlichen Beschwerden und „felt-sense“
Psychosomatische Beschwerden als „Botschaften“ des „felt-sense“
Praktische Übungen und methodische Konzepte zur körperlichen Achtsamkeit.
Beziehungsgestaltung bei psychosomatischen Beschwerden
4. Kollegiale Präsentation von Focusing-Arbeiten
Kursinhalte:
Präsentation von Video-Ausschnitten mit gelungenen Focusingprozessen
Feed-Back und Intervision in der Gruppe
Supervision und Vertiefung der vorgestellten Fallberichte.
Evaluation der hinzugewonnenen professionellen Kompetenz in der Begleitung.
Stand : 07.07.2008